Die Toyota Prius war 1997 die erste Serien-Limousine mit Hybridantrieb
Der 1937 gegründete japanische Automobilhersteller Toyota hat sich innerhalb eines halben Jahrhunderts von der Nummer eins in Japan zum weltgrößten Fahrzeughersteller entwickelt. Sein Programm umfasst neben Pkw der Kleinwagen- und Mittelklasse auch Kleintransporter im Nutzfahrzeugbereich sowie schwere Geländewagen und Pickups, Sport Utility Vehicles (SUV) der RAV4-Reihe sowie Vans. Mit dem Kleinwagen Toyota Starlet und Modellen wie dem Toyota Corolla stiegen die Japaner Anfang der 1970er in den europäischen Markt ein. Die 1997 eingeführte fünftürige Limousine Toyota Prius mit Hybridantrieb gilt als erster Pkw, in dem ein Elektroantrieb serienmäßig verbaut wurde. Wie in der Oldtimer- oder Sportwagenszene haben sich inzwischen in Österreich, Deutschland und der Schweiz Prius-Fahrer in Clubs und Internet-Communities zusammengefunden, über die auch regelmäßige Treffen organisiert werden. Neben der Kernmarke Toyota gehören der Premiumhersteller Lexus sowie der Hersteller von Kleinstwagen und Minivans Daihatsu zum Toyota-Konzern.
Limousinen und Kombis von Toyota in der Kleinwagen- und Mittelklasse Im Kleinwagensegment mit dem bis 1999 gebauten Toyota Starlet und dessen Nachfolger Toyota Yaris präsent, brachten die Japaner im Jahr 2005 in Kooperation mit dem französischen Hersteller Peugeot ihren Kleinstwagen Toyota Aygo auf den Markt. Im Jahr 2009 startete der Verkauf des Toyota iQ, der mit einem CO2-Ausstoß von 99 g/km als zweisitziger Stadtwagen konzipiert wurde. Während Toyota in den USA den Volumenmarkt der Mittelklasse mit den Longsellern Toyota Camry, dem Toyota Carina und dem im Jahr 1998 vorgestellten Toyota Avensis besetzte, waren in Europa insbesondere die Limousinen und Kombis der Modellreihe Toyota Corolla erfolgreich, die 2007 durch den zunächst als drei- und fünftürige Schrägheck-Limousine angebotenen Toyota Auris ersetzt wurde.
SUV, Vans, Transporter und Sportwagen von Toyota Mit dem Toyota Land Cruiser und dem Pickup Toyota Hilux gehörte der japanische Konstrukteur seit den 1960er Jahren zu den weltweit führenden Anbietern von schweren Geländewagen. Für den Freizeitbereich konzipiert kam Mitte der 1990er Jahre der Toyota RAV4 auf den Markt, der dazu beitrug, dass die SUV auch in Europa populär wurden. Im Jahr 2009 ergänzte der Toyota Urban Cruiser als Kompakt-SUV das Angebot bei den Allradfahrzeugen. In der Klasse der Vans waren die Japaner mit dem Toyota Verso sowie bis 2005 mit den größeren Modellen Toyota Picnic und Previa vertreten. Neben dem Kleintransporter Toyota LiteAce wurden in der Nutzfahrzeugsparte der Toyota Hiace als Kombi, Kasten oder Kleinbus angeboten. Mit den Toyota MR2, Supra, Celica und Paseo hatte Toyota bis zur Straffung seiner Modellpolitik im Jahr 2005 zudem Coupés, Cabriolets und Roadster im Programm.