Mercedes-Technik für die SUV und Limousinen von SsangYong
Das im Jahr 1954 in Südkorea als Hersteller von Armeegeländewagen gegründete Unternehmen SsangYong expandierte ab Mitte der 1990er auf die europäischen Märkte. Angeboten wurden dort ausschließlich Vans und Sport Utility Vehicles (SUV), während die 1998 aus einer Zusammenarbeit mit Daimler entstandene Oberklasselimousine Ssangyong Chairmann auf Basis der alten S-Klasse von Mercedes-Benz nicht in Europa verkauft wurde. Die Kooperation mit Daimler führte jedoch auch bei den SUV von SsangYong dazu, dass Getriebe, Motoren oder andere Komponenten vielfach auf Mercedes-Techniken basierten. Nachdem SsangYong aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten an Daewoo verkauft worden war, erwarb im Jahr 2004 die chinesische SAIC-Gruppe die Mehrheit an dem südkoreanischen Hersteller.
SUV, Pickup und Vans von SsangYong
Als SUV und Pickup stellte SsangYong als eines seiner ersten Modelle in Europa den SsangYong Musso vor, der 2006 vom Kyron abgelöst wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte der Hersteller mit dem Actyon erstmals ein SUV-Coupé ins Programm genommen, das zugleich in einer Pickup-Version unter dem Namenszusatz Sports auf den Markt gebracht wurde und den SsangYong Korando ersetzte. Ergänzt wurde die Modellpalette durch den in Asien bereits seit 2001 angebotenen SsangYong Rexton, der als Topmodell der Koreaner dann 2003 auch in Europa eingeführt wurde. Mit der Großraumlimousine Rodius war Ssangyong seit 2005 in der Van-Klasse vertreten.