Historische Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets von Škoda
Der Autohersteller Škoda zählt mit dem Lkw-Produzenten Tatra zu den traditionsreichsten Fahrzeugbauern Tschechiens. Im Jahr 1895 als Produzent von Fahrrädern und Motorrädern gegründet, begann Škoda 1904 mit dem Bau von Pkw. In der kommunistischen Ära fertigte Škoda neben Limousinen und Kombis auch Coupés und Cabriolets sowie Pickup-Versionen und Kleintransporter. Mit Modellen wie dem Popular Sport, dem Roadster Škoda Sport oder dem Škoda 130 RS waren die Tschechen seit den 1930er Jahren auch im internationalen Rallyesport präsent. Die Coupés der Baureihen Škoda Garde oder Rapid sind heute als rare Wagen dieser Fahrzeugklasse aus osteuropäischer Produktion Liebhaberfahrzeuge.
Neustart der Marke Škoda unter dem Dach von Volkswagen
Seit 1991 Bestandteil des VW
-Konzerns, entwickelten die Wolfsburger Škoda mit dem Felicia, später Fabia für den gesamteuropäischen Markt zunächst als Marke preiswerter Kleinwagen auf Basis des VW Polo. Sukzessive wurde das Fahrzeugprogramm unter den bei Škoda seit den 1940er Jahren benutzten Namen Octavia und Superb mit Limousinen und Kombis auf Plattformen des VW Golf und VW Passat in der Mittelklasse ausgeweitet. Ab dem Baujahr 2006 ergänzten Hochdachkombis und Sport Utility Vehicles (SUV) die Modellpalette.
Limousinen und Kombis von Škoda
Die Škoda Favorit und Forman waren die letzten in Eigenregie entwickelten Modelle des tschechischen Herstellers, bevor der gemeinsam mit VW konzipierte Škoda Felicia 1994 als Limousine, Kombi und Pickup auf den Markt kam. Im Baujahr 1999 wurde die Nachfolgegeneration als Kombi sowie als Steilheck- und Stufenheck-Limousine unter dem neuen Namen Škoda Fabia vorgestellt. Mit dem 1996 erstmals präsentierten Škoda Octavia brachte der Hersteller seine erste Limousine in der Mittelklasse heraus. Drei Jahre später folgte der Octavia Combi, der optional auch mit Allradantrieb angeboten und in dieser Version seit 2007 als Octavia Scout vermarktet wurde. Im Baujahr 2004 kam die zweite Generation des Škoda Octavia zu den Händlern, die 2009 ein Facelift bekam. Limousinen und Kombis der neuen Baureihe waren in der Version Octavia RS auch in einer Sportausführung zu bekommen. Das Spitzenmodell der Marke war die Limousine Škoda Superb, die erstmals im Jahr 2001 auf die Straßen kam und 2008 in einer Neuauflage gezeigt wurde.
Hochdachkombis und SUV von Škoda
Mit dem Škoda Roomster führte der Hersteller im Jahr 2006 seinen ersten Hochdachkombi am Markt ein, der als Roomster Scout ein Jahr später auch mit Allradantrieb verfügbar war. Als Lieferwagen mit Lkw-Zulassung wurde das Modell als Škoda Praktik verkauft, das den Škoda Fabia Praktik 2007 ablöste. Ab dem Jahr 2009 ergänzte der kleine SUV Škoda Yeti die Modellpalette von Škoda.