Die Saab Cabriolets gelten als schwedische Klassiker
Aufgrund des frühen Einsatzes von turboaufgeladenen Motoren ab 1977 und zur Serienreife gebrachten Umwelttechniken wie dem Bioethanol-Antrieb stand der schwedische Autohersteller Saab nicht nur für sichere Schweden-Limousinen, sondern lange Zeit auch für technische Innovationen, die Fahrspaß und grünes Gewissen zu vereinen schienen. Jedoch bedrohten sinkende Absatzzahlen und die Krise des Saab-Eigners General Motors den 1947 gegründeten schwedischen Hersteller seit 2008 in seiner Existenz. Zum Klassiker der Schweden avancierten insbesondere außerhalb Skandinaviens die Stoffdach-Cabriolets, die 1985 erstmals im Saab 900 auf den Markt kamen. Oldtimer-Raritäten sind heute die frühen Sportwagen Saab Sonett, die Mitte der 1950er Jahre als Roadster und Coupés gefertigt wurden.
Limousinen, Kombis, Coupés, Cabriolets und SUV von Saab
Die bekannteste Baureihe der Schweden startete 1968 mit dem als Limousine und Kombi produzierten Saab 99. Im Baujahr 1984 kamen der Nachfolger Saab 900, nun auch als Coupé und Cabriolet, sowie die kleinere Limousine Saab 90 in die Verkaufsräume. Zeitgleich wurde die in der oberen Mittelklasse angesiedelte Limousine Saab 9000 vorgestellt, die ab 1997 in der neuen Modellgeneration des Saab 9-5 erstmals in einer Kombiversion angeboten wurde. Ein Jahr darauf erschien das Nachfolgemodell der 900er-Reihe mit den Limousinen, Kombis und Cabriolets des Saab 9-3, den es ab 2009 unter der Bezeichnung Saab 9-3X auch als Allrad-Kombi gibt. In der Klasse der Sport Utility Vehicles (SUV) stellten die Schweden im Jahr 2005 den auf einer GM-Basis für den US-Markt konstruierten Saab 9-2X vor.