Mit Luxuslimousinen wird Rolls-Royce zur britischen Institution
Die Limousinen und Cabriolets der britischen Traditionsfirma Rolls-Royce gelten seit der Vorstellung des ersten Modells Silver Ghost im Jahre 1906 als Inbegriff für Automobile der Luxusklasse. Markenzeichen des von Charles Rolls und Henry Royce 1904 gegründeten Unternehmens ist die geflügelte Frauenfigur, die seit 1911 die mächtigen Chromkühler der Rolls-Royce ziert. Im Jahr 1931 übernahm der Hersteller den Konkurrenten Bentley, dessen Modelle bis zur Trennung der Marken 2003 für die sportlicher motorisierten Fahrzeuge standen. Nach einer Phase wirtschaftlicher Krisen sicherten sich 1998 zunächst der VW-Konzern, im Jahr 2003 dann BMW als bisheriger Motoren-Zulieferer der Briten die Markenrechte.
Limousinen, Coupés und Cabriolets von Rolls-Royce
Die im Jahr 1925 erstmals vorgestellten Rolls-Royce Phantom stellen die älteste Baureihe des britischen Herstellers dar. Die Limousinen wurden ohne Unterbrechung in sechs Generationen bis 1991 gefertigt und prägten maßgeblich das exklusive Image der Marke. Unter dem historischen Namen Phantom präsentierte dann auch BMW sein erstes Rolls-Royce Modell, das ab 2003 als Limousine und Coupé, ab 2007 als Cabriolet produziert wurde. Zuvor waren die Cabriolets seit den 1970er Jahren unter dem Namen Rolls-Royce Corniche verkauft worden, während der Rolls-Royce Camargue das Segment der Coupés abdeckte. Als Limousinen der Ära vor BMW waren ab den 1950er Jahren die Rolls-Royce Silver Dawn, Silver Cloud und Silver Spirit sowie der von 1999 bis 2003 gebaute Nachfolger Rolls-Royce Silver Seraph angeboten worden. Die zwischen 1965 und 1980 gebauten Rolls-Royce Silver Shadow, die zum meistverkauften Modell avancierten, wurden als Limousine und Cabriolet gefertigt.