Der Autohersteller Proton ist ein malaysisch-japanisches Gemeinschaftsprojekt
Der 1983 unter Beteiligung des malaysischen Staates und des japanischen Mitsubishi-Konzerns gegründete Fahrzeughersteller Proton fertigte bis Ende der 1990er Jahre ausschließlich Limousinen als Lizenzprodukte anderer Autohersteller wie Mitsubishi oder Honda. Der Proton Saga auf Basis des Mitsubishi Lancer war 1985 das erste Modell, das in Malaysia vom Band lief.In Deutschland war der Hersteller aus Malaysia in den Jahren 1995 bis 2001 mit zwei Limousinen-Baureihen in der Kompaktklasse vertreten. Angeboten wurde der Proton 300 und der Proton 400, die in anderen Ländern unter den Namen Satria und Wira vermarktet wurden. Im Jahr 1996 kaufte Proton die Mehrheitsanteile am britischen Roadster-Spezialisten Lotus.
Limousinen, Coupés, Vans und Pickups von Proton
Als Einstiegsmodell bot der Hersteller ab 1996 den auf Basis des Citroën AX gefertigten Proton Tiara an, dem 2005 der Proton Savvy nachfolgte. In der Kleinwagenklasse stand seit dem Baujahr 1995 der Proton Satria im Programm, der in Deutschland als Proton 300 auf die Straßen kam und 2006 in zweiter Generation als Satria Neo erschien. Der seit 1985 gebaute Proton Saga wurde im Jahr 2008 in einer überarbeiteten Version vorgestellt und ergänzte mit dem Proton Wira, in Deutschland Proton 400, das Angebot. Weitere Kompaktmodelle waren der Proton Waja, Persona sowie der 2004 vorgestellte Gen-2. In der Mitteklasse war Proton mit der Limousine Perdana vertreten. Das Coupé Proton Putra war bis zum Jahr 2000 auf dem Markt. Mit dem Baujahr 2002 startete die Pickup-Baureihe Proton Arena. Die Produktion des Kompaktvans Proton Exora wurde 2009 aufgenommen.