Übernahmen in den 1970er Jahren sollen Peugeots Marktposition sichern
Das in seinen Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreichende Unternehmen Peugeot ist mit seiner im Jahre 1896 gegründeten gleichnamigen Fahrzeugsparte der älteste Autohersteller Frankreichs. Während der ewige Konkurrent Renault nach dem Zeiten Weltkrieg bis 1990 in Staatsregie übernommen wurde, sicherte das Familienunternehmen Peugeot in den 1970er Jahren mit der Übernahme des Herstellers Citroën und der später aufgegebenen Marken Simca und Talbot seine Marktposition.
Ausbau der Peugeot-Modellpalette durch internationale
Die Modellpalette mit dem Löwen-Logo umfasst Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets von der Kleinstwagen- bis zur oberen Mittelklasse. Angeboten werden zudem Kleintransporter und Hochdachkombis. Die Kleinwagen-Baureihe der 200er-Peugeots zählt zu den volumenstärksten des Herstellers. In Deutschland war Peugeot insbesondere mit den Coupé-Cabriolets Peugeot 206 CC und dem 2007 vorgestellten Nachfolger 207 CC erfolgreich. Ausgebaut wurde die traditionell eher auf kleinere und kompakte Pkw ausgerichtete Produktion ab Mitte der 1990er Jahre durch im Projekt Eurovan gemeinsam mit Fiat entwickelte Großraumlimousinen. Seit 2007 entstanden in Kooperation mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi außerdem die ersten Sport Utility Vehicles (SUV) der Marke Peugeot.
Limousinen, Coupés und Cabriolets von Peugeot Auch im wachsenden Segment der Kleinstwagen setzten die Franzosen auf internationale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Toyota wurde eine viersitzige Steilheck-Limousine entwickelt, die ab dem Baujahr 2005 als Peugeot 107 das Einstiegsmodell des Herstellers darstellte. Als Nachfolger des Peugeots 205 wurde 1998 der Peugeot 206 präsentiert, der wie der seit 2006 parallel dazu gebaute Peugeot 207 als Limousine, Cabriolet und Kombi angeboten wurde. In der Kompaktklasse waren die Franzosen seit Mitte der 1960er Jahre mit ihrer 300er-Baureihe vertreten, deren jüngere Generationen Peugeot 307 und der 2007 eingeführte Peugeot 308 ebenfalls in drei Karosserieversionen erhältlich waren. Jeweils als Limousine, Kombi und Coupé standen der Peugeot 407 und sein bis 2004 gefertigter Vorgänger Peugeot 406 bei den Händlern. Das Topmodell Peugeot 605 und der im Jahr 2000 vorgestellte Nachfolger Peugeot 607 wurden ausschließlich als Limousine gebaut.
Vans, SUV und Kleintransporter von Peugeot
Der zusammen mit Fiat konzipierte Van Peugeot 806 kam im Baujahr 1994 erstmals auf den europäischen Markt und wurde als Peugeot 807 im Jahr 2002 in einer überarbeiteten Version vorgestellt. Mit dem Minivan Peugeot 1007 ergänzte der Hersteller sein Van-Angebot ab 2005. Im Produktionsjahr 2007 erschien der in Japan gebaute SUV Peugeot 4007, der auf Grundlage des Mitsubishi Outlanders entwickelt wurde. Neben dem Hochdachkombi Peugeot Partner komplettierten nach den Baureihen Peugeot J 7 und J 5 die Peugeot Expert, Boxer und Bipper/Tepee die Nutzfahrzeugreihe der Franzosen.