Morgan hält die britische Roadster-Tradition aufrecht
Es gibt sie noch, die echten Roadster mit minimalistischem Innenraum, per Hand zu öffnendem Stoffdach und kräftigem Motor, der die Leichtgewichte auf Touren bringt. Die britische Morgan Motor Company hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1909 auf die offenen Zweisitzer spezialisiert. Selbst die allerneuesten Modelle sehen nicht nur so aus, als stammten sie aus den 1950er Jahren. Inklusive der traditionellen Verwendung von Holz für den Fahrzeugrahmen, werden die Karosserien der Morgan 4er-Baureihe tatsächlich seit über einem halben Jahrhundert nahezu unverändert gebaut. Wenn sich Mitglieder der Morgan-Clubs in der schönen Jahreszeit zu gemeinsamen Ausfahrten mit ihren „Moggies" treffen, ist daher zwischen historischen Classic Cars und modernen Morgans nicht leicht zu unterscheiden.
Roadster und Coupés von Morgan
Der Morgan Plus 4 wurde als Nachfolger des aus den 1930er Jahren stammenden Morgan 4/4 mit Unterbrechungen seit 1950 als zweisitziger Roadster mit Motoren verschiedener Hersteller produziert. Die Neuauflage kam 2005 als zweisitziger 4/4 Sport und Plus 4 sowie als viersitziger Morgan 4-Seater mit Aggregaten von Ford ausgestattet auf den Markt. Als erster Achtzylinder wurde 1968 der Roadster Morgan Plus 8 präsentiert, der 2004 durch das schlicht Morgan Roadster getaufte neue Sechszylinder-Modell abgelöst wurde. Ergänzt wurde das Programm der Achtzylinder dafür mit dem erstmals im Jahr 2001 produzierten Morgan Aero 8, in dem ein Triebwerk von BMW verbaut wurde. Auf dessen Basis entstanden in Kleinserie auch Coupés unter dem Verkaufsnamen Morgan AeroMax sowie die exklusiv ausgestatteten Roadster Aero Super Sports.