Der Mini wird zum Klassiker der Kleinwagen
Mit über fünf Millionen verkauften Einheiten gehört der 1959 unter der Regie der British Motor Corporation (BMC) erstmals produzierte Mini zu den erfolgreichsten Kleinwagen der Automobilgeschichte. Die typischen Rundaugen und das straßennahe Fahrgefühl in dem kaum 1,30 Meter hohen Wagen mit den anfangs nur 10-Zoll großen Rädern wurden zu Markenzeichen des als Limousine, Kombi und Pickup produzierten Mini, der ohne größere Design-Veränderungen bis zum Jahr 2000 vom Band lief. Die sportlich motorisierten Modelle Mini Cooper wurden vom ehemaligen englischen Rennfahrer John Cooper für die unter dem Dach von BMC produzierenden Hersteller Austin, Morris, Leyland und später für Rover konstruiert. Auf dem jährlich stattfindenden International Mini Meeting und in zahlreichen Clubs überall in Europa kommen Fans des zum Kultauto avancierten Kleinwagens zusammen. Unter der Regie von BMW, seit 1994 Eigentümer der Marke Mini, erschien im Jahr 2001 das Retromodell des Klassikers.
Der Mini als Limousine, Kombi und Pickup
Der erste Mini verließ im Jahr 1959 als Limousine das Mini-Werk im englischen Longbridge. Im Jahr darauf folgten die ersten Modelle mit verlängertem Radstand sowie die ersten Pickups. Die mit kräftigeren Motoren ausgestatteten ersten Mini Cooper kamen im Baujahr 1961 in den Handel. In der zweiten Baureihe von 1967 bis 1979 erschien im Jahr 1969 der Kombi Mini Clubman, der bis 1980 gefertigt wurde und in einer Version mit Holzbeplankung auch als Mini Countryman auf dem Markt war. Die dritte bis fünfte Generation des Mini wurde von 1970 bis zum Produktionsende im Jahr 2000 gebaut. Während zuvor die unterschiedlichen Herstellerfirmen Austin und Morris in der Verkaufsbezeichnung aufgeführt waren, kam der Kleinwagen ab 1970 schlicht als Mini zu den Kunden.