Das Retromodell des Mini zeigt sich traditionsbewusst
Als Retromodell des im Jahr 1959 erstmals produzierten
Mini
brachte der gleichnamige britische Autohersteller im Baujahr 2001 eine Neuauflage des Longsellers auf den Markt. In der Formgebung lehnte sich das Modell trotz seiner auf 3,64 Meter gewachsenen Länge eng an den erfolgreichen Vorgänger an. Technisch allerdings hatte die neue Generation mit der alten kaum mehr etwas gemeinsam. Unter dem Blechkleid waren nun auch Komponenten von BMW verarbeitet. Ab 2008 beispielsweise die verbrauchsreduzierende Technik der BMW EfficientDynamics mit Start-Stopp-Automatik. Der Hintergrund: Die Bayern hatten nach dem Verkauf der Rover-Gruppe, zu der Mini zuvor gehörte, die Marke unter ihrem Dach behalten. Unter einem Club-Dach vereint sind auch die Fans des Kleinwagens, ganz gleich, ob sie den Ur-Mini oder das Retromodell, das Kart-Feeling oder den Lifestyle-Charakter des Mini lieben.
Limousinen, Cabriolets und Kombis von Mini
Als erstes Modell der neuen Generation brachte der Hersteller im Baujahr 2001 als Einstiegsversion den
Mini One
in einer Benzin- und einer Dieselmotorisierung auf den Markt. Die stärker motorisierten Modelle erhielten die klassische Bezeichnung Mini Cooper und Cooper S. Eine sportlich optimierte Sonderedition war mit dem Mini John Cooper Works verfügbar. Im Jahr 2004 wurde die Produktpalette um das Cabriolet erweitert. Die zweite Generation des Retromodells präsentierte Mini im Jahr 2006. Ein Jahr später wurde der kombiähnliche
Mini Clubman
mit verlängertem Radstand und längerer Karosserie auf dem Markt eingeführt. Im Baujahr 2009 folgte dann die neue Cabrio-Version des Mini.