Maserati ist der Spezialist für Sportwagen mit Limousinenkomfort
Durch die Gran Turismo genannten Sportwagen mit Limousinenkomfort wurde der 1912 als Rennwagenschmiede gegründete italienische Autobauer Maserati in den 1950er Jahren berühmt. Produziert wurden ab 1946 Coupés, Cabriolets und Limousinen der Baureihen Maserati 3000 und 5000, die später nach Wüstenwinden benannt als Maserati Ghibli, Khamsin, Indy und Shamal ihre legendären Nachfolger fanden. Zum immer wieder neu aufgelegten Klassiker wurde die Sportlimousine Maserati Quattroporte. Die Modellreihe der Maserati Biturbo markierte den Einstieg des seit 1993 zu Fiat gehörenden Unternehmens in die Mittelklasse. Neben einem privaten und dem vom Hersteller selbst initiierten Maserati-Club hat sich um die Fahrerszene der Maserati Biturbo eine exklusiv auf diese Modelle konzentrierte Fahrervereinigung gebildet.
Limousinen, Coupés und Cabriolets von Maserati
Das erste Fahrzeug mit doppelter Turboaufladung stellten die Italiener im Baujahr 1981 mit dem im Design zwischen Limousine und Coupé angesiedelten Mittelklassemodell Maserati Biturbo vor. Dessen Nachfolger wurden in den Baureihen 200 und 400 bis zum Jahr 1992 als Coupé und viertürige Limousine gebaut. Im Jahr 1984 wurde die Biturbo-Reihe durch das Cabriolet Maserati Spyder ergänzt. Nach Auslaufen der Produktion kam das auf Grundlage der Biturbo-Reihe entstandene Coupé Ghibli heraus, das an die gleichnamigen Coupés und Cabriolets der 1960er Jahre erinnern sollte. Die traditionelle Limousinen-Modellreihe Quattroporte, die nur Mitte der 1980er Jahre kurzzeitig in Maserati Royale umbenannt worden war, erlebte seit 1963 mehrere Neuauflagen. Der Maserati Quattroporte bildete mit den Coupés Maserati Gran Turismo, die den Coupés und Cabriolets der Modellreihe Gran Sport nachfolgten, die Grundage der Produktion ab dem Baujahr 2007.