Mit Renn-Roadstern und Kit Cars wird der Sportwagenbauer Lotus bekannt
Mit Roadstern für die Rennstrecke, Formel-1-Boliden und offenen Zweisitzern als Selbstbausatz (engl. Kit Cars) wurde die britische Sportwagenfirma Lotus seit ihrer Gründung im Jahr 1952 bekannt. Nach den ausschließlich für den Rennsport produzierten Lotus 6 bis Lotus 12 präsentierte Lotus im Jahr 1957 erstmals in Kleinserie hergestellte Straßenversionen mit seinen Coupés Lotus Elise und Elite. Ab den 1960er Jahren folgten Coupés wie der Lotus Europa oder der bis 1982 gefertigte Lotus Eclat, der durch den Lotus Excel abgelöst wurde. In der Roadster-Baureihe Lotus Elan, die 1989 eine Wiederauflage erlebte, wurde Ende der 1960er Jahre erstmals auch ein Modell als 2+2 Sitzer-Coupé angeboten. Das Coupé Lotus Esprit (1976-2004) gehörte zu den am längsten produzierten Baureihen. Nach dem Verkauf an General Motors erwarb 1996 der malaysische Autobauer Proton die Mehrheit an Lotus und etablierte die Marke in der Folgezeit auch im Segment größerer und luxuriöser ausgestatteter Sportwagen.
Coupés, Targas und Roadster von Lotus Als Nachfolger des Lotus Elan stellten die Briten unter Regie von Proton im Baujahr 1996 den Targa Lotus Elise vor, auf dessen Grundlage das vier Jahre später präsentierte Coupé Lotus Exige entstand. Der Gran Turismo Lotus Europa ergänzte im Jahr 2006 das Coupé-Programm. Als Gegenkonzept wurde 2007 der kompromisslos sportliche Lotus 2-Eleven konstruiert, der zwar eine Straßenzulassung besaß, jedoch eher für den Renneinsatz im Amateurbereich gedacht war. Im Jahr 2009 startete die neue Coupé-Baureihe Lotus Evora, mit der der Hersteller nach langer Zeit wieder einen 2+2 Sitzer im Programm hatte.