Chinesische Offroader der Marke Landwind
Als eines der ersten in China produzierten Offroad-Automobile brachte der chinesische Hersteller Jiangling Motors Corporation (JMC) im Jahr 2005 unter dem Markennamen Landwind ein Sport Utility Vehicle (SUV) als Importfahrzeug in Europa auf den Markt. Das Know-how zum Bau von Geländewagen hatten die Chinesen sich in einem 1993 gegründeten Joint Venture mit dem japanischen Offroad-Spezialisten Isuzu sowie als Lizenzpartner von Ford angeeignet. Die Marke Landwind sollte vor allem auf den Auslandsmärkten außerhalb Asiens etabliert werden, während die Modelle in China unter dem Namen des Herstellers als JMC verkauft wurden. Neben SUV stellte JMC auch Kompaktlimousinen, Vans und Kleintransporter her. Wie andere chinesische Hersteller lockte Landwind mit günstigen Preisen. Der Nachteil: Bei den europäischen Chrashtests schnitten auch die ersten Modelle von Landwind unterdurchschnittlich ab.
SUV und Vans von Landwind Der wahlweise als allrad- oder heckangetriebener SUV erhältliche Landwind basierte auf dem Isuzu Rodeo und Rodeo Sport und wurde mit Dieselmotoren des Lizenzpartners sowie mit Benzinaggregaten des japanischen Herstellers Mitsubishi angeboten. Zwei Karosserieversionen mit drei und fünf Türen standen als Landwind X 6 und X 9 zur Verfügung. Eine sicherheitstechnisch verbesserte Version ihres SUV boten die Chinesen ab 2006 mit dem Landwind X-Pedition an. Ergänzt wurde das Programm durch den SUV Landwind GS6, der außerhalb Europas als Landwind Fitch vermarktet wurde. In der Klasse der Kompaktvans war der Hersteller mit dem Landwind Fashion vertreten.