Der Urtyp des Land Rover wird vom Nutzfahrzeug zum Lifestyle Car
Im Jahr 1948 begründete
Land Rover
mit dem gleichnamigen Offroad-Nutzfahrzeug seinen Ruf als Spezialist geländegängiger robuster Automobile für den Arbeits- und Militäreinsatz. Das von seinen Fans als Landy verehrte Modell wurde im Boom der Freizeit-Offroader ab den 1980er Jahren trotz oder gerade wegen seiner eher spartanischen Innenausstattung zum Lifestyle Car. Die neuen Generationen des in den 1990er Jahren in Defender umgetauften Ur-Landy wurden ihrer Freizeitnutzung entsprechend dann zunehmend komfortabler und mit technisch anspruchsvolleren Motoren ausgestattet. Nur die typischen Designmerkmale blieben weitgehend unverändert erhalten.
Erweiterung der Modellpalette um SUV
Zunächst eine Marke des britischen Autobauers Rover, wurde Land Rover im Jahr 1978 als eigener Hersteller innerhalb des Konzerns British Leyland etabliert. Ab 1970 erweiterte Land Rover sein Modellprogramm um luxuriöse Allradfahrzeuge, die als Range Rover, Discovery und Freelander die Klasse der neu entstandenen Sport Utility Vehicles mitprägten. Nachdem Land Rover zunächst von BMW, später von Ford übernommen worden war, wurde das Unternehmen im Jahr 2007 an die indische Tata-Gruppe verkauft.
Geländewagen und SUV von Land Rover
Der Land Rover Defender wurde in verschiedenen Karosserieversionen und zwei unterschiedlichen Radständen als Station Wagon mit Hard- oder Softtop sowie als Pickup mit Crew-Cab Doppelfahrerhaus angeboten. Als eines der weltweit ersten SUV führte Land Rover 1970 den Range Rover Classic als Topmodell seiner Geländewagenreihe ein. 1996 kam unter der Bezeichnung Range Rover eine neue Generation des Modells auf den Markt. Im Baujahr 1989 wurde die Produktpalette mit dem kleineren SUV
Land Rover Discovery
erweitert. Als neues Einstiegsmodell erschien dann 1996 der Land Rover
Freelander
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