Nach sportlichen Limousinen und Coupés folgt ein Imagewechsel bei Lancia
Mit sportlich ausgelegten Limousinen und Coupés wurde Lancia seit 1969 als Marke des Turiner Fiat-Konzerns zunächst als Anbieter sportlicher Mittelklasseautos und flotter Kleinwagen wie dem Lancia A 112 am Markt positioniert. In den 1970er Jahren eingefahrene Erfolge im Rallyesport mit den Modellen Lancia Fulvia, Beta oder dem ersten Lancia Delta unterstrichen das dynamische Image des 1906 in Turin gegründeten Autoherstellers. Ab den 1980er Jahren positionierten die Fiat-Konzernstrategen Lancia neu. Designanspruch und überdurchschnittliche Serienausstattung sollten nun zum Merkmal der Marke werden. Die Produktpalette wurde mit Großraumlimousinen und Minivans auf gemeinsamer Basis von Fiat-Modellen ausgeweitet.
Neue Limousinen, Kombis und Vans von Lancia
In der Kleinwagenklasse präsentierte Lancia als Nachfolger der Baureihe Lancia Y im Jahr 2003 den Lancia Ypsilon als Einstiegsmodell. Der seit 1979 gebaute Kompaktwagen Lancia Delta wurde mit dem Baujahr 2008 als Mittelklasse-Limousine in dritter Generation vergrößert neu aufgelegt. Er ersetzte den Lancia Lybra, der den Lancia Dedra und Prisma nachgefolgt war. In der oberen Mittelklasse war der Hersteller ab 2002 mit dem Lancia Thesis vertreten, der anders als sein Vorgänger Lancia Kappa nicht mehr als Kombi und Coupé, sondern ausschließlich als Limousine gefertigt wurde. Mit dem Lancia Musa und dem Phedra hatten die Italiener zudem einen Minivan und eine Großraumlimousine im Programm.