Limousinen, Coupés und Cabrios von Jaguar als Classic Cars
Als Hersteller von sportlichen Limousinen, Coupés und Cabriolets konzentrierte sich der britische Automobilproduzent
Jaguar
viele Jahrzehnte exklusiv auf Modelle der Oberklasse. Unter der Regie des Ford-Konzerns, der die Marke Jaguar im Jahr 2008 an die indischen Tata-Gruppe verkaufte, wurden mit dem Jaguar
X-Type
erstmals auch Limousinen und Kombis der Mittelklasse produziert. Mit den Roadstern der historischen Baureihen XK und E-Type sowie mit der Limousinenserie Mark und XJ gehören viele Modelle aus der Zeit der 1950er bis 1970er Jahre als Verkörperung britischen Upperclass-Lebensstils heute zu hoch bezahlten Classic Cars, deren Andenken in zahlreichen europäischen Jaguar Clubs gepflegt wird. Allein in Deutschland sind mehrere tausend Mitglieder in verschiedenen Vereinigungen organisiert.
Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets der neuen Jaguar-Baureihen
Neben dem als Limousine und erstmals in der Geschichte von Jaguar auch als Kombi gefertigten X-Type ist Jaguar in der Mittelklasse mit dem
Jaguar XF
vertreten, der 2008 die Jaguar S-Type ablöste. Die Limousinen der Oberklasse verkauften die Briten nach Ende der Mark-Baureihe seit 1968 unter der Klassenbezeichnung Jaguar XJ, deren Modelle ab dem Baujahr 2004 erstmals auch mit Dieselmotoren ausgestattet wurden. Die Sportcoupés und Cabriolets kamen ab 1976 als Jaguar XJ-S auf den Markt. Im Jahr 1996 wurden die Coupés und Cabrios wieder unter dem historischen Namen Jaguar XK präsentiert.