Seit den 1990er Jahren konzentriert sich Isuzu auf SUV und Nutzfahrzeuge
Der in den USA und Europa in erster Linie als Anbieter von Geländewagen bekannte japanische Fahrzeughersteller Isuzu wurde 1937 gegründet. Traditionell arbeitete Isuzu mit britischen Autobauern wie Wolseley und Rootes zusammen, deren Modelle in Lizenz für die asiatischen Märkte gefertigt wurden. Von 1971 bis 2006 beteiligte sich GM an dem japanischen Unternehmen. Nachdem Isuzu zuvor auch Limousinen wie den Isuzu Florian und sportliche Coupés wie den Isuzu 117 oder den Piazza hergestellt hatte, konzentrierten sich die Japaner ab den 1990 Jahren auf die Produktion von Dieselmotoren, leichten Nutzfahrzeugen und Sport Utility Vehicles (SUV). Die von Isuzu gebauten Geländewagen wurden in unterschiedlichen Ländern unter verschiedenen GM-Markennamen wie etwa Vauxhall in Großbritannien oder Opel in Deutschland verkauft.
SUV und Pickups von Isuzu Eines der verbreitetsten Modelle von Isuzu war der Geländewagen Trooper, der ab 1981 in Japan vom Band lief. Das Allradauto mit Offroad-Qualitäten wurde mit zwei Radständen bis 1991 produziert. Im Baujahr 1992 erschien die zweite Generation, die in Deutschland bis 2003 auch als Opel Monterey auf dem Markt war. Bis zum selben Jahr wurde der Isuzu Rodeo (Opel Frontera) und der Isuzu Amigo (Opel Frontera Sport) angeboten. Als Pickup hatte Isuzu seit den 1970er Jahren die Reihe D-Max im Programm. Die SUV Isuzu Vehicross und Ascender sowie dessen Vorgänger Axiom wurden vornehmlich für den US-Markt gefertigt. Als kleinen Pickup boten die Japaner zwischen 1983 und 2002 zudem den Isuzu TF (Opel Campo) an.