Hondas Geschichte vom Kleinwagenbauer bis zum Formel 1 Weltmeister
Das im Jahr 1948 in Japan gegründete Unternehmen Honda hat sich ausgehend von seiner Tradition als Motorenbauer heute in der Fahrzeugindustrie als Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Quads etabliert. Im Zweiradbereich deckt Honda vom Supersportler bis hin zum Roller die gesamte Produktpalette ab. Als Automobilproduzent ist Honda in allen Klassen mit Ausnahme des Luxussegments vertreten. Einen Namen im Rennsport machte sich Honda mit seinen Siegen in der Formel 1 und mit zahlreichen Weltmeistertiteln, die von Honda-Motorrädern eingefahren wurden.
Die Kompakt-Limousinen bietet Honda auch mit Hybridantrieb an Als Einstiegsmodell konzipierten die Japaner ihren Honda Jazz, der als Stadtauto Honda City im Jahr 1981 erstmals auf die Straßen kam. Der als Limousine und Coupé gefertigte Honda Civic war in der Kompaktklasse eine der am längsten produzierten Baureihen des Herstellers. Die neueren Generationen des ab 1972 gebauten Civic wurden als Limousinen für den europäischen Markt im britischen Honda-Werk hergestellt. Als Civic Hybrid wurde die Limousine auch in einer Version mit Elektromotor konstruiert. Ein Hybridantrieb arbeitete ebenfalls im Honda Insight.
Die Limousinen, Kombis und Coupés der Honda-Mittelklasse Mit dem Honda Accord stellten die Japaner im Baujahr 1976 das erste Mittelklasseauto ihrer Firmengeschichte vor, das als Volumenmodell insbesondere in den USA dazu beitrug, Honda in diesem Segment zu etablieren. In Europa war der Accord als Limousine und Kombi erhältlich. Das auf Accord-Basis konstruierte Coupé Honda Prelude folgte 1978. Im Jahr 1985 ergänzte der Hersteller sein Mittelklasse-Programm mit dem Honda Legend, der als Limousine und Coupé in die Verkaufsräume kam.
Die Cabrios, Sportcoupés und Roadster von Honda
Im Baujahr 1983 präsentierte Honda die erste Generation des auf Grundlage des Civic konstruierten Sportcoupés Honda CRX, der ab 1992 auch als Cabriolet zu haben war. Ein größer dimensioniertes Coupé hatte Honda von 1998 bis 2001 mit dem Honda Integra im Programm, der in der mit Spoilern verzierten Version Type R in Europa erhältlich vor. Als Roadster kam 1999 der Honda S 2000 als Wiederauflage der S 800 und S 600 früherer Zeiten zu den Händlern. Einen Supersportwagen bot der Konstrukteur bis zum Jahr 2005 mit dem Honda NSX an.
Die Vans und SUV von Honda In der SUV-Klasse war Honda in Europa vor allem mit den kleineren Crossover-
Modellen wie dem Honda HR-V oder dem CR-V vertreten, während der größere Honda MDX in erster Linie auf dem nordamerikanischen Markt verkauft wurde. Als Großraumlimousine wurde 1983 der Honda Shuttle auf den Markt gebracht, der im Baujahr 2000 vom neu entwickelten Van Honda Stream abgelöst wurde, den der Hersteller neben dem Honda FR-V bis ins Jahr 2007 in Europa vermarktete. Mit dem für Nordamerika konzipierten Honda Ridgeline hatte Honda zudem einen Pickup im Programm.