Supersportwagen des italienischen Herstellers De Tomaso
Im Jahr 1959 trat der italienische Autohersteller De Tomaso an, den etablierten großen Sportwagenbauern des Landes mit eigenen Supersportwagen Konkurrenz zu machen. Ausgestattet mit Fiberglaskarosserie, Aluminiumchassis und Motoren von Ford brachte De Tomaso 1964 sein erstes Coupé Vallelunga heraus. Wie in dieser Fahrzeugklasse üblich, maß sich der Erfolg späterer Modelle in Verkaufseinheiten, die in Hunderten oder Tausenden berechnet werden konnten. Ausgeweitet wurde das Programm ab Anfang der 1970er Jahre mit sportlichen Limousinen und Coupés der Oberklasse. Das erfolgreichste Modell war der De Tomaso Pantera, der bis 1993 gebaut wurde. Nachdem De Tomaso vorübergehend sogar den Konkurrenten Maserati und die Firma Innocenti hatte übernehmen können, musste das Unternehmen im Jahr 2004 ein Jahr nach dem Tod seines Gründers und Ideengebers Alejandro De Tomaso Insolvenz anmelden.
Coupés, Cabriolets, Roadster und Limousinen von De Tomaso Das erste Sportcoupé nach dem in nur wenigen Exemplaren gebauten Vallelunga kam im Baujahr 1967 unter dem Namen Mangusta auf den Markt. Seinen sich zum Klassiker entwickelnden Nachfolger Pantera präsentierte De Tomaso erstmals 1971. Als Coupé und Targa wurde der Pantera bis 1990 nahezu unverändert gebaut. Bis 1993 war die zweite Generation als Pantera GTSi als Nachfolger der 1980 präsentierten Pantera GT5 und GTS auf dem Markt. Als Limousine baute der Hersteller von 1971 bis 1988 den De Tomaso Deauville. Ergänzt wurde das Fahrzeugprogramm ab 1973 mit den Coupés und Cabriolets der Serie De Tomaso Longchamp. Im Jahr 1993 erschien der De Tomaso Guarà, der bis 2004 als Coupé und Spider sowie als offener Barchetta gefertigt wurde.