Im Jahr 2005 wird der Markenauftritt von Daewoo in Europa verändert
Der südkoreanische Autohersteller Daewoo bot in Europa bis zum Jahr 2005 Pkw der Kleinwagen- und Mittelklasse sowie Vans unter seinem Markennamen an. Nachdem der US-amerikanische Konzern General Motors (GM) größter Anteilseigner an dem in die Krise geratenen Unternehmen geworden war, wurden die weiterhin bei Daewoo in Südkorea gebauten Fahrzeuge unter dem GM-Markennamen Chevrolet auf den europäischen Märkten angeboten. In Südkorea wurden die Modelle weiterhin unter dem Namen Daewoo verkauft.
Limousinen, Kombis, Vans und SUV von Daewoo Als Kleinstwagen boten die Südkoreaner ab 1991 den Fünftürer Daewoo Tico an, der im Baujahr 2001 durch den Daewoo Matiz abgelöst wurde. Mit dem Daewoo Kalos und dem darauf folgenden Aveo war der Hersteller im Segment der Kleinwagen präsent. In der Kompaktklasse folgten auf den Daewoo Nexia im Jahr 1997 die als Stufen- und Schräghecklimousinen gefertigten Daewoo Lanos sowie der ab 2004 gebaute Daewoo Lacetti. Abgerundet wurde das Kompakt-Progamm durch den als Limousine und Kombi bis 2005 produzierten Daewoo Nubira und den 2009 erstmals gezeigten Cruze. Mitte der 1990 Jahre präsentierte Daewoo mit der Limousine Espero sein erstes Mittelklassemodell in Europa, das im Daewoo Leganza, Evanda und Epica seine Nachfolger fand. Mit dem Daewoo Rezzo waren die Südkoreaner in der Klasse der Kompaktvans vertreten. Das Sport Utility Vehicle (SUV) Chevrolet Captiva lief ebenfalls im südkoreanischen Daewoo-Werk vom Band.