Chrysler zwischen Krisen und Wiederauferstehungen
Der Pkw-Hersteller
Chrysler
gehörte mit seinen Limousinen und Coupés der Oberklasse seit seiner Gründung im Jahr 1924 zu den großen Drei der amerikanischen Automobilindustrie. Die Chrysler Imperial und die bis 1996 fast sechzig Jahre lang unter dem Namen New Yorker angeboten Luxuswagen von zeitweise nahezu sechs Meter Länge und mit bis zu 350 PS charakterisierten bis in die 1970er Jahre die Modellpolitik. Bis zur ersten Chrysler-Krise, die das Unternehmen mit seinen Marken wie Dodge, Plymouth und Jeep 1979 bis kurz vor den Konkurs führte. Nach der 1998 vollzogenen und kaum zehn Jahre später gescheiterten Fusion mit dem deutschen Daimler-Konzern sollte der Einstieg von Fiat dem 2009 in die Insolvenz gerutschten US-Autobauer eine Zukunft sichern.
Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets von Chrysler
In Europa war Chrysler ab Mitte der 1980er Jahre vornehmlich mit seinen Coupés und Cabriolets der bis 1995 gebauten dritten Generation des Chrysler Le Baron präsent. Verkaufserfolge verzeichnete das Unternehmen in den 1990er Jahren mit der Großraumlimousine Voyager. Ab dem Jahr 2000 versuchte Chrysler mit dem PT Cruiser in der Kompaktklasse Fuß zu fassen. Mit dem Chrysler 300 und dem Sebring wurden in Europa zudem Limousinen, Coupés, Cabriolets und Kombis der Mittelklasse angeboten. Als Sportwagen stellte Chrysler den bis 2007 beim Osnabrücker Autobauer Karmann gefertigten
Crossfire
als Cabriolet und Coupé vor. In der Klasse der Sport Utility Vehicles (SUV) war Chrysler mit dem
Cherokee
vertreten.