Nach der Übernahme von Daewoo wird Chevrolet als Marke neu positioniert
In Europa lange Zeit nur als US-Importmarke präsent, hat sich
Chevrolet
dort seit dem Jahr 2005 als Anbieter von Limousinen, Kombis, Vans und Sport Utility Vehicles (SUV) neu positioniert. Angeboten werden neben Eigenentwicklungen wie dem Captiva
nunmehr auch Kleinwagen des Herstellers Daewoo. Der Hintergrund: Nach der Übernahme des südkoreanischen Kleinwagenproduzenten durch den Chevrolet-Mutterkonzern General Motors (GM) im Jahr 2000 vermarkteten die Amerikaner die Daewoo-Modelle ab 2005 unter dem Namen Chevrolet.
Legendäre Coupés und Cabriolets als Muscle Cars
Zu den legendären Modellen der Marke zählen die üppig motorisierten Coupés und Cabriolets, die seit den 1950er Jahren in den Baureihen
Corvette
und
Camaro
angeboten wurden. Während die Produktion des Chevrolet Camaro 2002 endete, wurde Corvette ab 2005 als eigenständige Sportwagenmarke weitergeführt. Wie in den USA haben sich auch in Europa zahlreiche Clubs gegründet, in denen Fans des Muscle Cars zusammentreffen.
Limousinen, Kombis, Vans und SUV von Chevrolet Die Einstiegsmodelle von Chevrolet waren der Chevrolet
Matiz
und der Kleinwagen Kalos, dem 2006 der als Schrägheck und Stufenheck angebotene Chevrolet Aveo folgte. In der Kompakt- und Mittelklasse bot der Hersteller die Limousine Chevrolet Lacetti, den auch als Kombi gefertigten Chevrolet Nubria sowie den Chevrolet Cruze an. Der als Stufenheck-Limousine gebaute Chevrolet Epica wurde 2006 als Nachfolger der Baureihe Evanda präsentiert. Ergänzt wurde das Fahrzeugprogramm durch das Crossover-Modell Chevrolet HHR und den Kompaktvan Chevrolet Rezzo. In der SUV-Klasse war Chevrolet mit dem
Captiva
seit 2006 auf dem europäischen Markt vertreten.