Caterham bietet seit 1973 Roadster im Selbstbausatz an
Der britische Sportwagenhersteller Caterham sicherte sich in den 1970er Jahren die Rechte am Roadster Lotus 7. Während sich die Firma Lotus dem Bau zunehmend luxuriöser gestalteter Roadster zuwandte, hielt sich Caterham an das erprobte Erfolgsrezept des Lotus 7. Dieser war als Selbstbausatzauto (eng. Kit Car) angeboten worden, und dabei blieb es auch beim 1973 in Caterham 7 umbenannten Modell. Kennzeichen der offenen Zweisitzer mit dem Logo der Ziffer 7 am Kühler sind die Überrollbügel und die sichtbaren in Formel-1-Optik gestalteten Radaufhängungen. Im Laufe der Zeit wurde das Design des minimalistisch ausgestatteten Kit Cars modernisiert, die Motoren wurden verändert und gegen Aufpreis können die Fans des Ur-Lotusmodells ihren Caterham sogar beim Hersteller montieren lassen. Für viele Fans, die im Caterham Car Club organisiert sind, besteht der Reiz jedoch gerade darin, dass sie ihren Kit-Car-Klassiker selbst zusammenbauen können.
Die Roadster von Caterham Als Einstiegsmodell boten die Briten ihr Kit Car mit kurzem Chassis als Caterham Classic an, der mit einem 1,4 Liter Aggregat ausgeliefert wurde. In der verlängerten Karosserievariante stand das Modell Roadsport mit stärkerer Motorisierung und „Komfortausstattung" wie etwa einer Heizung zur Verfügung. Weitere Modellversionen waren die Caterham Superlight, die als R300, R400 und R500 in unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten wurden. Das Spitzenmodell stellte der Caterham CSR dar, der über 2,0 oder 2,3 Liter Aggregate verfügte. Der für die Straße zugelassene Caterham Academy wurde mit dem für Renneinsätze vorgeschriebenen Sicherheitskäfig ausgeliefert. In Kleinserie entstand bis Ende der 1990er Jahre zudem eine Komfortversion des Kit Cars unter dem Modellnamen Caterham 21.