Bentley ist die sportliche britische Nobelmarke
Es ist kein britisches Understatement, wenn die Luxusprodukte des britischen Herstellers Bentley ein „Wingend B" auf der Kühlerhaube tragen, ein von Flügeln umgebendes B. Vielmehr symbolisiert das traditionelle Markenlogo den Anspruch, für den Bentleys seit 1919 stehen: für sportliche Motoren im luxuriösen Ambiente. Dabei unterschieden sich die edlen Karosserien über ein halbes Jahrhundert nur unmerklich von jenen der Rolls-Royce. Tatsächlich basierten die zumeist üppiger motorisierten Bentleys seit der Übernahme des Unternehmens durch Rolls-Royce 1931 auf den Baureihen des ehemaligen Konkurrenten. Erst ab 1998 trennten sich die Wege wieder. Rolls-Royce kam zu BMW, der Volkswagen-Konzern übernahm Bentley. Nur bei den Enthusiasten der beiden Nobelmarken lebt die historische Einheit fort. In den wahrscheinlich exklusivsten Fahrerclubs Deutschlands kommen Rolls-Royce-Eigner mit Bentley-Fahrern zusammen.
Limousinen, Coupés und Cabriolets von Bentley
Als Classic Cars gelten die bis 1952 gebauten Limousinen und Coupés Bentley Mark und ihre mit Buchstaben bezeichneten Nachfolger Bentley S und T. Im Baujahr 1971 erschien der Bentley Corniche als Coupé und erstes Cabriolet-Modell seit den Anfängen. In den 1980er Jahren wurde das Programm ergänzt durch die Baureihen Continental, Turbo R, Mulsanne, dem darauf basierenden Bentley Eight und seinem Nachfolger Brooklands, der als Coupé im Jahre 2008 eine Neuauflage erlebte. Ab den 1990er Jahren bestimmten neben den Bentley Continental die Turbo-Baureihen sowie die Limousinen Arnage und die Cabriolets Azure die Produktpalette. Unter VW-Regie entstand ab 2003 die neue Continental-Generation auf Basis des VW Phaeton mit der Limousine Flying Spur sowie den sportlich ausgelegten Continental GT als Coupés und Cabriolets.