Der Mini und die Healey-Roadster wurden zu Klassikern von Austin
Der im Jahr 1905 gegründete und bis 1994 als Marke des Unternehmens Rover existierende britische Autohersteller Austin wurde durch drei Modellreihen bekannt: Durch den Kleinwagen Mini, die Roadster Healey und durch die typischen London Black Cabs, die als Taxi bis 1997 das Straßenbild Londons prägten. Der auf Sportwagen spezialisierte Produktionszweig wurde 1952 als eigene Marke Austin Healey etabliert. Die Produktion des Mini teilte sich Austin mit seinem ehemaligen Konkurrenten Morris. Im Jahr 1952 kam Austin mit Morris, Rover, MG und anderen englischen Traditionsherstellern unter das gemeinsame Dach der British Leyland. In der Ära des später ausgegliederten Unternehmens Austin Rover wurden unter dem Markenname Austin Klein- und Kompaktwagen verkauft. Ab 1987 verschwand das Austin-Logo von den Fahrzeugen, obwohl Austins noch bis 1995 gebaut wurden.
Limousinen und Roadster von Austin
Der zunächst unter dem Namen Austin Seven verkaufte Klassiker Mini lief bei Austin in den Jahren von 1959 bis zum Produktionsende 2000 vom Band. Der eigentlich als Mini-Nachfolger gedachte Austin Metro wurde parallel zum Mini von 1980 bis 1998 gefertigt. Entworfen vom Designer Sir Alec Issigonis, der neben dem Mini auch Modelle wie den Austin 1100 und 1800 konzipiert hatte, kamen ab 1969 der als größere Mini-Ausgabe entworfene Austin Maxi als fünftürige Schrägheck-Limousine sowie der Austin Allegro auf den Markt. Diesem folgte 1981 der bis 1994 gefertigte Austin Maestro. Eine Mittelklasse-Limousine bot Austin mit dem Montego an, dessen Produktion von 1984 bis 1995 lief. Roadster von Austin erschienen in der Baureihe Austin-Healey mit Modellen wie dem Sprite oder dem MK 3000.