Als Alternative zum Jeep bringt Asia Motors den Rocsta nach Europa
Die Asia Motors Corporation wurde 1965 in Südkorea als Hersteller von Motoren, Lastwagen sowie von Bussen und Geländefahrzeugen gegründet. Die Geländewagenproduktion umfasste zunächst allerdings nur Modelle, die für den Einsatz beim Militär konstruiert waren. Erst zu Beginn der 1990er Jahre brachte Asia Motors einen für die zivile Nutzung gefertigten Geländewagen auf den Markt. Der Asia Rocsta wurde auch nach Europa exportiert und dort als günstige Alternative zum Jeep vermarktet. Begonnen hatte die Produktion von Pkw bei Asia Motors in den 1970er Jahren. Die Koreaner bauten bis 1975 in Zusammenarbeit mit Fiat das Modell Fiat 124 in Lizenz für die asiatischen Länder. Im Jahr 1976 übernahm der Konkurrent Kia das Unternehmen Asia Motors. Ab 1998 kam Asia Motors gemeinsam mit Kia unter das Firmendach der Hyundai-Gruppe.
Geländewagen von Asia Motors Der Geländewagen Asia Rocsta entstand auf der Basis eines Fahrzeugs, das Asia Motors für die südkoreanische Armee entwickelt hatte. Im Baujahr 1990 liefen die ersten Exemplare des Rocsta in Südkorea vom Band. Die Motoren stammten von Mazda, die Karosserie basierte auf der Form des Jeep von Chrysler. Im Jahr 1991 bot Kia den Asia Rocsta erstmals als Benziner und Diesel in Europa an. Erhältlich war der Rocsta in zwei Versionen als Soft- oder Hardtop. Bereits ab Ende der 1990er Jahre begann Kia, den Rocsta unter dem eigenen Markennamen zu verkaufen. Im Jahr 1999 kam der Nachfolger als Kia Retona auf den Markt.